Der Leiter der FED hat gestern verlautbart, dass die FED eine noch lockere Politik in Kuerze praktizieren wird. Die FED werde erneut beginnen, den Marktteilnehmenden fuer sehr gute Kurse Anleihen ab zu kaufen und dadurch dem Markt Zahlungspotenzial zur Verfuegung zu stellen, insofern die US-oekonomie sich immer noch als schwach entpuppen sollte, was aktuell der Fall sei.
Der FED-Leiter ziehe auch in Betracht, das auslaufende Programm zum Aufkauf von US-Staatsanleihen durch ein weiteres System auszubauen, in welchem dann wieder staatlichen Anleihen eingekauft wuerden, - die Federal Reserve finanziert im Endresultat durch den Notendruck den amerikanischen Staatsetat.
Anstatt "Wir werfen die Gelddruckmaschinen an" heisst das allerdings jetzt "Quantitative Easing 3" im Fachchinesisch der US-Notenbank.
Erst im Juli war das neue Aufkaufprogramm der Notenbank hinsichtlich des Volumens von etwa 600 Mrd. Dollar zuende gegangen, - damals hiess es da noch "Wir denken nicht daran, dies noch weiterhin so zu tun, das sei auch nicht das korrekte Zeichen"... scheinbar hat man inzwischen einen Gesinnungswechsel umgesetzt oder damals schlichtweg die Unwahrheit gesagt.
Ben Bernanke substanziert seinen scheinbar ploetzlichen Gesinnungswechsel damit, dass die Schwaechelei der US-oekonomie sich stabiler gezeigt habe als urspruenglich erdacht.
Sollten die Vereinigten Staaten tatsaechlich die Maerkte weiter mit Dollars fluten, so wird sich das auch in naechster Zeit positiv aufs Goldpreisniveau auswirken, - gerade die vergangenen Tage wurden stetig neue Rekord-Kurse vermeldet, bishin zu knapp 1570 US-Dollar pro Unze Gold. In der BRD notiert das Goldpreisniveau zur Zeit rund um das Allzeit-Hoch bei ungefaehr 1115 Euro pro Feinunze, bzw. 31 g. Goldkauf zahlt sich also aus im Moment.